Über uns

Wir sind DIGITALE FREIHEIT, eine Initiative für Datenschutz und informationelle Selbstbestimmung. Mit politischen Aktionen und Partys tragen wir das Thema Überwachung kritisch in die Öffentlichkeit.

 
 

Warum machen wir das?

Mit dem Streben nach vermeintlich absoluter Sicherheit vor Terrorangriffen wurde in den letzten Jahren eine ganze Reihe an Überwachungsgesetzen beschlossen, die massiv in die Privatsphäre von uns allen eingreifen.

Um Geräte wie Handys mit einem Staatstrojaner infizieren zu können, müssen Behörden gravierende Schwachstellen geheimhalten. Das macht jedes einzelne Gerät unsicher.

Die Befugnisse von Sicherheitsbehördern wurden in den letzten Jahren stark ausgebaut, sie sammeln Daten in früher unvorstellbaren Mengen. Gleichzeitig sind die demokratischen Aufsichts- und Kontrollmöglichkeiten aber nicht mitgewachsen, für eine wirksame Kontrolle sind sie oft schlicht unterbesetzt.

 
 

Im Datenrausch in die digitale Nacktheit

Unternehmen wissen heute mehr über ihre Nutzerinnen und Kunden, als sich die Stasi das hätte träumen können. Das Kaufverhalten von Kunden wird analysiert, um ihnen noch mehr zu verkaufen, Arbeitnehmerinnen werden getrackt und in ihrer Effizienz verglichen. Persönliche Daten werden benutzt um Wählerstimmen zu fangen, wie beim Brexit oder der Wahl von Donald Trump.

 
 

Ohne Freiheit keine Demokratie

Demokratien leben davon, dass Bürger sich ausprobieren, Aktivisten Regeln brechen und Journalisten ihre Quellen schützen können.
Um eine Gesellschaft weiterzuentwickeln, muss jeder unangepasst sein dürfen. Journalisten müssen investigativ recherchieren können, um Missstände aufzudecken. Haben Menschen das Gefühl, ihre Gedanken oder Ideen werden ihnen in Zukunft Nachteile bereiten, behalten sie diese im Zweifelsfall für sich. Man nennt das den Chilling Effect.

 
 

Digitale Freiheit wird uns nicht geschenkt

Weil aktuell ein Sicherheitsgesetz nach dem nächsten verabschiedet wird, aber niemand auf die Idee kommen würde, Freiheitsgesetze zu schreiben, haben wir im Sommer 2017 die Digitale Freiheit gegründet. Wir sind eine Gruppe junger Menschen, die sich mit bunten und lauten Aktionen gegen Überwachung und für mehr Privatsphäre einsetzt. Wir wollen, dass mehr über die Auswirkungen von Überwachung geredet wird und unterstreichen, warum eine Demokratie die Privatsphäre braucht. Das machen wir mit politischen Aktionen wie Flashmobs, Demos, Workshops, Filmabenden oder Partys.